Alles Bio - oder was?
AMA - Bio - Gütesiegel

Bei Erfüllung bestimmter zusätzlicher Auflagen erhält ein Betrieb das AMA – Bio – Gütesiegel. Dieses kennzeichnet biologisch erzeugte Nahrungsmittel und ist neben dem EU-Bio-Logo das einzige behördliche Siegel für Bio-Lebensmittel.

Wodurch unterscheidet sich nun das AMA-Bio-Gütesiegel vom AMA-Gütesiegel? Unter anderem dadurch, daß auch die Rohstoffe (z. B. die Futtermittel) zu 100% transparent nachweisbar sein müssen.  Damit ein Landwirt als AMA-Bio-Betrieb arbeiten darf, muß dieser bestimmte Kriterien erfüllen, beispielsweise:

  • Das verwendete Futter muß aus der eigenen Landwirtschaft stammen und ohne Verwendung von chemisch-synthetischen Dünge-, Pflanzen- und Lagerschutzmitteln erzeugt worden sein.
  • Die Tiere müssen mehr als ein halbes Jahr (180 Tage) Auslauf pro Jahr haben; die von der AMA definierten Mindestgrößen für die Stallflächen, Tageslicht und Einstreumengen müssen garantiert sein.

Auf der Webseite der AMA erhalten Sie nähere Auskünfte (AMA-Bio-Siegel). Unser Betrieb ‚Steirerfleisch/Wolfsberg‘ ist ein zertifizierter Bio-Schlacht- und Zerlegebetrieb (Bio-Kontrollstellencode: AT-BIO-902).

Link zum Zertifikat

Duroc-Schweinchen mit reichlich Freiraum!
Mühlenhof Duroc mit mehr Tierwohl.

Schweine vom ‚Mühlenhof Duroc‘ werden ausschließlich für uns gezüchtet. Im Rahmen dieser Züchtung werden auch die unten angeführten Tierwohl-Kriterien verpflichtend angewendet. Nähere Angaben zum Duroc finden Sie unter dem unten angegebenen Link.

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Mehr Liebe zum Tier!
AMA - mehr Tierwohl

Mit dem AMA-Gütesiegel „Mehr Tierwohl“ gehen wir in unserer Qualitätspyramide einen Schritt weiter.  Im Rahmen dieses Programms müssen die Züchter bestimmte zusätzliche Kriterien erfüllen, die auf verbesserte Haltungsbedingungen abzielen.

  • Den Tieren muß etwa 60% mehr Platz (im Stall bzw. im Auslauf) bereitgestellt werden.
  • Die Liegeflächen müssen eingestreut sein (Stroh, Sägespänne o. ä.)
  • Zum ‚Herumtollen‘ müssen Stroh oder Heu als sogenanntes ‚Beschäftigungsmaterial‘ vorhanden sein.

Und der wesentlichste Punkt: Vollspaltböden sollen weitestgehend vermieden werden. Mindestens 40% der Fläche müssen aus einer geschlossenen und eingestreuten Liegefläche bestehen.

In der AMA-Gütesiegel-Richtlinie zur Schweinehaltung werden die einzelnen Vorgaben im Detail erläutert.

Mal was ganz Besonderes!
Fleisch vom Duroc-Schwein

Die Duroc-Rasse ist eine sehr alte Rasse. Deren Fleisch ist sehr schmackhaft und zart, was an der speziellen Marmorierung liegt. Diese Tiere werden nun auch in der Steiermark gezüchtet. Mehr Informationen finden Sie unter dem unten angegebenen Link.

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Unser eigenes Regionalprogramm
Steirerglück

Steirerglück baut auf den unten angeführten AMA-Kriterien auf und ist unser eigenes Programm, für das wir eine Kooperation mit steirischen Landwirten eingegangen sind: Die Tiere sind also nicht nur aus Österreich – nein, sie sind ausschließlich aus der Steiermark. Damit möchten wir die regionale Herkunft fördern und auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Unsere Betriebe liegen inmitten der Südsteiermark – umringt von vielen familiengeführten Landwirtschaften. Mit dem Steirerglück-Programm entfallen langwierige Transporte, sowohl der lebenden Tiere als auch des Fleisches vom Schlachthof zum Verarbeitungsbetrieb. Das ist unser Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit und Ökologie.

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Kontrolle auf allen Produktionsstufen
AMA - Gütesiegel

Das AMA-Gütesiegel-Programm für Frischfleisch wurde von anerkannten Experten aus den Bereichen der Landwirtschaft, der Fleischwirtschaft und des Lebensmittelhandels sowie des Fleischer-Fachgewerbes entwickelt. Wo immer Sie dieses Zeichen sehen, Sie können sicher sein: Hier handelt es sich um ein hochwertiges, streng kontrolliertes Produkt, dessen Herkunft zu 100% nachvollziehbar ist.

Im engeren Sinn bedeutet das AMA-Gütesiegel, dass die Tiere in Österreich geboren, gemästet, geschlachtet, zerlegt und verpackt worden sind. Alle Betriebe in dieser Produktionskette, vom Landwirt bis zum Zerlegebetrieb, unterliegen strengen Kontrollen, wodurch auch durchgehende Transparenz ermöglicht wird. Die Richtlinien für dieses Herkunfts- und Qualtitätsprogramm übertreffen die ohnehin schon international vorbildlichen rechtlichen Bestimmungen für die Fleischerzeugung in Österreich (siehe auch: www.ama.at). Das AMA – Gütesiegel ist staatlich anerkannt und unterliegt den Richtlinien des Bundesministeriums Für Ein Lebenswertes Österreich.

Sowohl der Standort in Wolfsberg als auch der in Straß sind AMA-zertifiziert.

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"sus": Lateinisch für "Schwein"
SUS Schweinefleisch-Kennzeichnungs­system

’sus‘ ist ein Kennzeichnungssystem für Schweinefleisch (analog dazu gibt’s ‚bos‘ für Rindfleisch). Diese Richtlinie, ebenfalls herausgegeben von der AMA, regelt die gesetzlich geforderten Maßnahmen zur Etikettierung und Registrierung und die Angabe von verbindlichen Inhalten am Etikett. Wo liegt jetzt der Unterschied zu dem oben angeführten AMA-Gütesiegel?

Das AMA-Gütesiegel ist ein Herkunfts- und Qualitätssicherungssystem: Da, wo das AMA-Gütesiegel drauf ist, muß 100% Österreich drin sein. Und da muß nicht nur Österreich drin sein, sondern auch die Produktion unterliegt gewissen Vorschriften. Nun wollten einige Betriebe in der Vergangenheit nicht den gesamten Aufwand im Rahmen des AMA-Gütesiegels betreiben, aber trotzdem offiziell nachweisen können, daß die Tiere rein österreichische Herkunft haben. Die sus-Richtlinie dient also im engeren Sinn nur dem transparenten Herkunftsnachweis, vom Tier bis zum verpackten Fleischstück. Insofern ist also auch eine Herkunfts-Kennzeichnung ’sus‘-DE (Deutschland) möglich – dies kommt in der Praxis so gut wie nicht vor.

Sobald Sie auf dem Etikett „AAA sus“ oder „AT/AT/AT sus“ sehen, stammt das Fleisch von österreichischen Tieren. Näheres dazu finden Sie in der offiziellen Richtlinie.

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Wo kommt's Schweinderl her?
Schweinefleisch aus Österreich (oder anderen Ländern)

Das Fundament unserer Pyramide bezieht sich auf die grundsätzliche „Herkunft“ der Tiere. Darunter versteht man die Angabe des Landes, in welchem einer der 4 wesentlichen Produktionsschritte durchgeführt worden ist.  Diese 4 Schritte lauten wie folgt:

Geboren – Aufgezogen – Geschlachtet – Zerlegt

 

Ein Tier kann also beispielsweise in Deutschland geboren, aufgezogen und geschlachtet worden sein, während dessen Zerlegung in Österreich stattgefunden hat. Theoretisch könnte das Ferkel in Frankreich auf die Welt gekommen, aber aufgezogen in einem Betrieb in Deutschland worden sein, während Schlachtung und Zerlegung in Österreich stattgefunden haben. In welchem Land also einer der Schritte vollzogen worden ist, wird in der o.a. Reihenfolge in Datenbanken protokolliert. Daraus ergeben sich für uns die Grundlagen unserer Pyramide.

  • EU: Die Tiere stammen aus einem EU-Land; deren Schlachtung und/oder die Zerlegung erfolgt in Österreich oder der EU.
  • 3xAT:  Aufzucht, Schlachtung und Zerlegung erfolgten in Österreich.
  • 4xAT: Die Tiere wurden in Österreich geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt.

Dieses Prinzip verläuft nun wie ein roter Faden durch alle übergeordneten Stufen unserer Qualitätspyramide.

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